Auf dieser Seite möchten wir einmal eine Auflistung geben in welchen Bereichen wir weiter denken, was wir schon besser machen, oder aber auch was wir noch verbessern möchten.

 

Eier:

 

- seit 2020 verkaufen wir in unserer Metzgerei nur noch Eier von allerhöchster Qualtät, Zweinutzungseier. Warum allerhöchster Qualität? Reicht BIO oder Freilandhaltung nicht aus? Wir sagen ganz klar NEIN! Ein Bio- oder Freilandei sagt eigentlich nur aus, wie die Legehennen gefüttert werden und wieviel Auslauffläche die Tiere haben. Die Haltungsform gibt aber leider überhaupt keine Auskunft über die Hühnerrasse, geschweige denn ob die "Brüder" der Legehennen aufgezogen oder direkt als Küken getötet wurden. Das 'normale' Prozedere ist so: Der Bauer bestellt bei seinem Junghennenaufzuchtbetrieb Legehennen zum Einstallen, meistens eine Hochleistungslegerasse die über Jahrzehnte immer weiter optimiert wurde, möglichst viele Eier zu legen. Nach ca. einem Jahr haben die Legehennen ausgedient, wenn sie Glück haben landen diese Tiere in den Suppentopf und werden so noch verwertet. Dies ist aber häufig überhaupt nicht der Fall. Da die Henne ausschließlich nur auf Legeleistung gezüchtet wurde, besteht sie fast nur aus Haut & Knochen und wiegt nur ca. 1 kg. Dazu kommt noch die Frage nach dem Bruder der Henne. Ca. 50 % der ausgebrüteten Eier sind männliche Tiere. Wenn der Bauer jetzt 150 Legehennen für seinen Mobilstall bestellt hat, was ist mit den 150 männlichen Küken passiert? Wurden Sie direkt getötet? Oder hat sich ein Betrieb erbarmt die Bruderhähne aufzuziehen? Alles Fragen die geklärt werden sollten, denn da die Züchtung sich auf das viele Eierlegen konzentriert hat, wurde der Hahn vergessen und setzt sehr wenig Fleisch an. So wenig, das es bei den hohen Schlachtkosten eigentlich nicht wirtschaftlich ist den Hahn zu schlachten, mal abgesehen vom Futter welches gebraucht wurde.

Wir finden das es so nicht weiter gehen kann, wir möchten ehrliche Eier verkaufen. Deswegen arbeiten wir seit Anfang 2020 ganz eng mit der ÖTZ (Ökologische Tierzucht) und dem Geflügelhof Bodden in Goch zusammen. Die ÖTZ züchtet auf dem Hof Bodden das Zweinutzungshuhn. Ein Huhn welches ein normales Mittelmaß an Eiern legt und auch noch Fleisch ansetzt. Und auch die Hähne setzen Fleisch an und werden alle auf dem Hof Bodden groß gezogen. Bis zur 19. Lebenswoche haben die Tiere viel artgerechten Auslauf und dürfen so richtig Vogel sein. Seit Dezember 2021 wird sogar direkt auf dem Hof geschlachtet, so müssen die Tiere keine langen Transportwege erleiden. Aber nicht nur im Laden verkaufen wir die Zweinutzungseier, sondern verwenden sie auch nur noch in der Produktion. Das geht sogar soweit, das mittlerweile, die von uns produzierten Salate, mit veganer Mayonnaise (ohne Ei) hegestellt werden.

 

 

Wildschwein, Reh & Hirsch:

 

- Unsere Jäger schießen nur einzeln vom Ansitz, Tiere aus Drück- oder Treibjagden führen wir nicht

 

 

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